Für alle, die den Launch des iPad in Deutschland nicht abwarten können, bietet der Service von myus.com die Möglichkeit ein iPad direkt aus den USA zu beziehen.
Ein paar Hintergrundinfos. Viele Produkte gibt es in den USA deutlich günstiger als in Europa. Selbst wenn man beim Import die 19% Einfuhrumsatzsteuer zahlen muss und je nach Produkt auch noch Zoll, kommt man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten oft wesentlich günstiger an ein identisches Produkt, als in heimischen Gefilden. Andere Produkte sind in Deutschland gar nicht oder erst wesentlich später zu bekommen. So auch das iPad. Aktuell spielt der für Importe gute Dollarkurs ebenfalls eine gewaltige Rolle. Allerdings gibt es ein paar Regeln zu beachten und Vorkehrungen zu treffen um erfolgreich in den USA vom heimischen PC einzukaufen. Mit diesem Thema beschäftigt sich dieser Artikel.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten des interkontinentalen Shoppingvergnügen, das Stressfreie und das Nervige. Als goldene Regel kann man hier verinnerlichen, kommt USPS und die deutsch Post zum Einsatz wird’s nervig. In 90% der Fälle wird der erstandene Artikel nämlich nicht an der Haustür zugestellt, stattdessen erhält man eine Benachrichtigung vom lokalen Zollamt wo das neu Erstandene in Empfang genommen werden muss. Wenn man also nicht gerade direkt neben dem Zollamt wohnt, ist diese Art der Bestellung eher nervenaufreibend und mit Warterei beim Zollamt verbunden. Stressfreier wird’s wenn Versender wie DHL Express, Fedex oder UPS den Versand abwickeln. Im Gegensatz zu USPS und der Deutschen Post übernehmen diese Versandunternehmen nämlich die Verzollung und kassieren die Einfuhrumsatzsteuer bzw. den Zoll direkt an der Haustür bzw. per Rechnung. Wie immer im Leben, lassen sich die Versandunternehmen diesen Service gut bezahlen, wer aber schon einmal 2-3 Stunden auf dem lokalen Zollamt verbracht hat, wird diesen Service durchaus zu schätzen wissen.
Viele amerikanische online Händler haben eines gemeinsam, sie versenden zumeist nur innerhalb der USA, wenn sie zufällig doch den Versand nach Übersee anbieten, wird zum einen gerne via USPS versendet (siehe Punkt Nervig) oder sie verlangen horrende Versandgebühren. Hier kommen Forwarder wie myus.com ins Spiel. Myus.com leitet Pakete von einer US Adresse in die ganze Welt weiter. Als neuer myus.com Kunde erhält man ein virtuelles Appartement in Bradenton Florida. Es gibt sowohl kostenlose Accounts als auch kostenpflichtige, der Unterschied zwischen den beiden Accounts sind die Versandkosten. Für einmalige Bestellungen reicht der kostenlose Account vollkommen aus (wer häufiger mal was aus den USA einkauft, der sollte über die paar Dollar im Monat, die ein kostenpflichtiger Account kostet nachdenken). Bestellt man nun in einem US Webshop, kann die virtuelle myus.com Apartment Adresse als Empfangsadresse angeben werden. Wird das Paket bei myus.com zugestellt, erhält man automatisch eine Mail in der Gewicht und Herkunft der Sendung angegeben werden. Über das myus Webinterface besteht die Möglichkeit zu entscheiden ob das Paket direkt weiter nach Deutschland gesendet werden soll, oder noch weitere Sendungen erwartet werden, die myus zu einem großen Gesamtpaket zusammenschnürrt.
Ein Paket nach Deutschland (6KG und 1000$ Wert – je nach Wert variiert der Versicherungskostenanteil der Sendung) kostet ca. 60 Euro. Den Versand übernimmt wahlweise DHL Express, Fedex oder UPS (siehe Punkt stressfrei). Egal welcher der drei Versender letzendes zum Einsatz kommt, die Sendung ist in der Regel innerhalb von 3 Werktagen zugestellt und voll versichert sowie online nach zu verfolgen.
Weiterhin empfiehlt es sich eine US Telefonnummer sein eigen zu nennen, da sich einige Onlineshops gerne telefonisch rückversichern. Hier kann man z.B. bei Skype oder Voipbuster eine US-Telefonnumer erstehen, die beim bestellen mit angegeben wird. Bestellt man ein einziges iPad, kommt man auf ca. 525 Euro.